Tiruvannamalai und Gingee Fort

März 31, 2008 at 1:03 Uhr nachmittags (Land und Leute)

Nachdem ich jetzt wieder genug Zeit mit surfen verbracht hab aktualisier ich hier doch auch mal wieder unseren Blog…

Am Samstag Morgen sind wir der tristen VIT Umgebung entflohen und machten uns auf nach Tiruvannamalai. Um 10 haben wir uns vorm VIT Haupteingang getroffen und sind dann mit der Rikschaw zum new-Bus-stand gefahren. Von dort gings dann 2 Stunden in meditativer Dös- oder Schlafposition nach Tiruvannamalai. Ok, ein Name hinter dem sich wahrscheinlich irgendwas unheimlich tolles verbirgt… nicht hinter dem Namen, aber in der Stadt und darum herum gibt es doch einiges interessantes. . .

Aber immer schön der Reihe nach…

Ankunft Tiruvannamalai

Angekommen, erstmal mit dem Rikschaw Fahrer verhandeln… wie immer… und dann auf zum Hotel, dass Kathi schon im Voraus für uns ausgesucht hat. Gepäck und soweit wurde auf die Zimmer verfrachtet und nach einer Stunde saßen wir dann auch schön brav beim Mittagessen… Frisch gestärkt, es war ungefähr 2, sind wir dann auf den ansässigen Bazar und der war wirklich Klasse… hätten wir am VIT ne Einbauküche oder nur Herdplatten… ich hätte mich zu gerne mit frischem Gemüße nach Herzenslust zu gedeckt. Es gab nahe zu alles und natürlich frisch!! Schön wars. Um 3 gings dann zu einem der Eingänge des Tempelgeländes. Moment! Tempel?

Also, der Tempel von T.,

Einer der meistbesuchtesten Wallfahrtsorte in Indien ist der Arunachaleshvara-Tempel. Ja, und der steht hier… Er umfasst ca. eine Fläche von 10 Hektar!! Vorher gabs noch lecker Kokusnussmilch und danach noch die Nuss an sich… Ahhh!
Schaut euch die Bilder an… die sagen einfach mehr als mein geschriebenes…
Wir haben übrigens an der kompletten Zeremonie teilgenommen.

Erster Priester in erstem Tempelgebäude: Farbe auf die Stirn, Spende dagelassen und dann einen Fehler gemacht, bei dem wahrscheinlich jedem wirklich gläubigen das Herz in die Hose gerutscht wäre… Ich bin auf die Stufe mit Shivas (Der Gott dem der Tempel geweiht ist) Auge gelaufen… erster Fehler, denn diese ist zu ÜBERschreiten. Und zum zweiten darf man beim hinausgehn dem Ganzen nicht den Rücken zuwenden… oh je…

Zweiter Priester u. damit zweites Gebäude: Zeichen auf Stirn, Spende, kein Fehler gemacht… alles wieder gut…

Dann haben wir noch ein paar Kerzen angezündet und wie es sich gehört noch eine viertel bis halbe Stunde meditiert… oder … entspannt …

Bevor wir in den Tempel sind haben wir übrigens noch einen leibhaftiges Ebenbild Ganeshs, des Elefantengottes gesehn. Der graue Riese hatte aber leider keine Bewegungsfreiheit und besonders glücklich sah er nicht aus. Eingepfercht von Säulen des Tempels, war er gezwungen, die Menschen mit seinem Rüssel zu segnen… Man tritt vor den Elefanten, legt ihm einen Knopf oder eine Münze in den Rüssel, er fährt dir mit dem Rüssel über den Kopf und dann wandert der Rüssel mit Geld (oder Knopf) zu an der Seite sitzendem Elefanten-Halter mit cooler Sonnenbrille… Der Elefant tat mir zu leid, als dass ich mich von ihm hätte segnen lassen können…

Einen richtig feschen Sadhu haben wir auch gesehn… endlich weiß ich was das ist =) Ein Mann der sich aus dem alltäglichen Leben davongestohlen hat um im Tempel zu sitzen und 100 Rupies pro Fotografie für ein Foto von sich zu erhalten =) Nein, da steckt mehr dahinter… aber 100 Rupies wollte er trotzdem… Verständlich, denn Sadhus dürfen auch nicht arbeiten soweit ich weiß…

Fazit: Wären unsere Kirchen wie diese Tempel in Indien… ich wäre sicherlich öfter da…

Bin jetzt schreibfaul und der Rest kommt demnächst…

fischer… Busfahrt: Fischer beim … fischen …

banana leaf Mittagessen: Wenn ich nach Deutschland zurück komm will ich das auch… mit Fingern von Bananen-Blättern essen.

klamotten

bazar1 chillies knobi u co der Bazar…

tempel Blick auf zwei größere Gebäude des Tempels von unserem Hoteldach aus …

nette huette hundel u. kind from mountain Auf dem Weg zu den “Caves” …

mip jungs baam Gingee Fort Areal …

Bye Guys…

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Leute mit denen man öfter zu tun hat…

März 31, 2008 at 8:54 Uhr vormittags (Land und Leute, Simons zusätzliches ..., V.I.T)

Also…

Mit wem haben wir denn so zu tun, wenn wir nicht grad mit unseren deutschen Kollegen unterwegs sind…

Zum einen darf ich euch hier Pepito vorstellen… Unser gewissenhafter Zimmer-Putz-Mann… Keiner benutzt solch abartige Mittel wie er… aber danach ist sauber =)

pepito

Hier haben uns die Jungs zum Essen im nahegelegenen Dorf eingeladen. War super lecker… wie es sich gehört auf Bananenblättern u. schön mit den Händen… Hier in Indien schlägt dir dann auch keiner auf die Finger wenn du das tust… gehört eher zum guten Ton =)

Lakshman oder besser gesagt “Lucky” ist der 22 jährige Masterstudent mit stolz zur Schau getragener VIT - VIP Card =) In ihm hab ich auch einen potentiellen Schachpartner gefunden … juchhei …

jungs1jungs2jungs3

Naidu ist auf dem rechten Bild in der Mitte… auch einer der bei angedachter Zigarettenpause immer mit von der Partie ist…

Die Jungs kommen übrigens ausm Mechanical Lab wo wir uns zum Legobauen aufhalten… sind aber nicht im Projekt involviert… Die treiben da nur Unsinn ;)

Gruß
Simon

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Energiegewinnung auf Indisch

März 28, 2008 at 11:13 Uhr vormittags (Lach- und Sachgeschichten)

Hier am VIT existiert eine Windkraftanlage, Geschenk aus Deutschland. Leider ist der Wind nicht stark genug, die Anlage richtig zu betreiben.

Der Chancellor regt sich darüber auf, da hier ein Generator existiert, der nicht die volle
Energie produziert, damit ist die Anlage in seinen Augen verschwendet. Naja, Indier sind ja auch kreativ und das VIT ist reich. Wer reich ist, kann auch die verrücktesten Ideen umsetzen…

Kurz und gut, es existiert ebenso eine BioGas Anlage hier, da die Studenten soviel Abfall usw.
produzieren, produziert auch die Anlage viel BioGas, laut Aussage Chancellor sogar Überschuß.
Dieser Überschuß soll nun für die Windkraftanlage genutzt werden. Wie? Ganz einfach, es sollen kleine Turbinen an den Flügelspitzen angebracht werden, die durch BioGas angetrieben werden. Steht die Anlage nun still, weil zu wenig Wind, werden die Turbinen angeschmissen und das Ding dreht sich und produziert Energie.

:)

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Rickshaw, dem Inder sein Allzweck!

März 26, 2008 at 1:49 Uhr nachmittags (Lach- und Sachgeschichten)

Servus,

war eben auf dem Rückweg von Vellore mit der Autorickshaw und bin von der Polizei angehalten worden. Nichts schlimmes, es ging lediglich darum, dass zwei Polizisten einen Dieb gefangen hatten und den nun mit der Rickshaw zum nächsten Polizeirevier bringen wollten.

Ein erster Versuch die Rickshaw zu “beschlagnahmen” scheiterte, da sich der Fahrer erstmal weigerte, nachdem dann die Polizisten sahen, dass ein weißer in der Rickshaw sitzt konnten wir weiter fahren.  Es wurde einfach eine nachfolgende beschlagnahmt, tstststs, diese Inder :)

Gruß
Steffen

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Schule in Indien

März 26, 2008 at 9:05 Uhr vormittags (Land und Leute)

Wir haben heute die Grundschule im Dorf besucht, für die unsere drei Vorgänger eine Lernsoftware entwickelt haben, zusammen mit Prof. Bettina Harriehausen, die für 2 Tage auf Besuch ist.
Was ein Erlebnis, am Besten die Bilder einfach wirken lassen.
Leider kann an der Schule kein weiterer Unterricht mit der Lernsoftware statt finden. Die Computer wären vorhanden, es gibt aber keinen Platz dafür.
Es müsste ein neuer Bau her. Nachdem schon Sebastian sich schlau gemacht hat und herausgefunden hat, dass solch ein Bau lediglich 800,- (Bau) bis 1600,- (inkl. Ausstattung) kostet, hat er auch schon angefangen Spenden dafür zu sammeln.

Wer also interesse hat, meldet sich einfach bei mir oder schaut im Blog von Sebastian
(http://zebarto.uniblogs.org/) nach und meldet sich direkt bei ihm.

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Happy Holi

März 26, 2008 at 8:57 Uhr vormittags (Land und Leute)

Wer kennt das nicht, Feiertag, was machen? Gehen wir doch irgendwo hin und schauen uns was Kulturelles an.

Dasselbe haben wir uns gedacht, denn Samstag war Holi in Indien. An dem Feiertag feiern die Inder den Beginn des Frühlings. Da dabei auch der “triste Winter” verteiben werden soll, rennen alle auf die Straße und beschmeissen sich wie bekloppt mit Farbe. Gegenseitiges “einseifen”, beschiessen und sonstige Arten die Farbe an den Mann/die Frau zu bringen sind ebenfalls sehr beliebt. Im Norden Indiens wird jedoch exzessiver gefeiert als im Süden, wie in Hyderabad. Dennoch begegneten wir vielen die bunt, vornehmlich rosa, eingeschmiert waren und auch uns mit Vorliebe einschmierten.

Rein für die Feierlichkeiten sind wir allerdings nicht nach Hyderabad gefahren und so wollten wir nun auhc noch ein wenig Sightseeing betreiben. Vor allem, da uns jeder sagte, es gibt eine Super Festung (Golconda), das Salar Jung Museum, Charminar und der Laad Bazar, auf dem es die tollen Bangels (Glasarmbänder) gibt. Genug Programm also auf das wir uns freuen konnten.
Leider vergassen alle uns zu sagen, dass an Feiertagen in Indien alles geschlossen hat!
Keni Bazar, kein Sihgtseeing noch nicht mal Pubs und Bars. Wunderbar! Da sind wir nun 25h durch die Weltgeschichte gegondelt, um in einer Stadt uns das Nichts anzusehen. Einige telefonate und duchstöbern verschiedener Reiseführer später sind wir dann auf die Ramoji Film-City in der Nähe gestossen. Die haben uach Feiertags geöffnet, also nichts wie hin!
Dort haben wir dann den Nachmittag verbracht und uns köstlich amüsiert, besonders, da wir als Weiße, mit Farbe im Gesicht die Hauptattraktion in dem gesamten Freizeitpark wurden. Jeder wollte uns die hand schütteln, Happy Holi wünschen und ein Foto mit uns.
Wir kamen uns wie richtige Filmstars vor!
Entsprechend liessen wir den Abend auch in einem erstklassigen Hotelrestaurant ausklingen, bei bestem Essen und nem schönen kühlen Bier.
Wobei auch das war wieder mal eine Notlösung, da wir eigentlich ein Barbecue im Mocha mitmachen wollten. Nur brannte das Mocha, als wir dort ankamen, schade.

In diesem Sinne, allen ein Happy Holi, nachträglich!!!

baehfilm worldrambohoiwesternfreakstunt showgedoenyyyeierditsche…mallhyderbazarwarten in chitturpennen2hemanirgendwas falschsophie tortesophie danachrainbowcrocodile sophiewantedmad damonimmer richtung westenbatmanbatkathighandicoloredcolor_potsdoengmomentsonicpuhh

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A Indian travel odysee, Part II

März 24, 2008 at 12:13 Uhr nachmittags (Lach- und Sachgeschichten, Land und Leute)

Busbahnhof? Der Bus fährt um 20:00 Uhr und braucht “nur” 12h (Zug: 13h). Allerdings: indischer Reisebus, 2er Sitze, mit drei Leuten belegt, Knie am Vordersitz eindrücken, die ganze Nacht durch. Aua, mein Kreuz, mal schauen, vieleicht fährt doch nochn Zug später.
Nach zähen Verhandlungen mit Stationsmanagern, die nur Hindi sprechen, Schalterbeamten die so schnell englisch sprechen, dass ich mir heute noch nicht sicher bin, ob es wirklich Englisch war und mit der Hilfe von anderen VIT Studenten, die uns am Bahnhof bereitwillig fragten, wo wir herkommen und ob sie uns helfen können, ergatterten wir dann doch tatsächlich vier Plätze im Nachtzug um 23:00 Uhr, Ankunft in Hyderabad 13:30 Uhr. Na dass ist doch ein Verzögerung die wir gerne in Kauf nehmen.

Inzwischen hatten wir es auch schon 21:00 Uhr, so dass zwei weitere Stunden warten nicht wirklich ins Gewicht fallen und warten sind wir ebenfalls schon gewöhnt. Einziger Wehrmutstropfen bei der Sache, wir haben ein Ticket, aber keinen Platz, weder Sitz- noch Schlafplatz, aber mal sehen was der Schaffner uns anbietet.

Nachdem der Zug auch pünktlich abgefahren ist, suchten wir uns erstmal einen Platz, wo wir in aller Ruhe auf den Schaffner warten konnten. Nach einiger Zeit legten wir uns einfach zum schlafen in die freien Betten. Einige Bettwechsel später, da die von uns genutzten Betten reserviert waren, kam der Schaffner gegen 2:00 Uhr in der früh und wieder ein paar Verhandlungen später gab es doch tatsächlich noch freie Betten für uns bis Hyderabad.
Den erholsamen und tiefen Schlaf vor Augen beruhigten wir uns damit, dass wir immerhin am Bahnhof in Hyderabad abgeholt werden sollten.

Frisch ausgeruht, ein paar Chai Verkäufer später erreichten wir pünktlich um 13:30 Hyderabad und freuten uns, schnell in ein Hotel zu kommen, uns frisch zu machen und Hyderabad zu erkunden.

Diese Vorfreude wurde durch unseren ominösen Inder (ein Student von Simon und mir) getrübt, der einfach nicht da war. Einige Telefonate später, dem Handy weiterreichen an einen Taxifahrer, dem aushandeln des Preises vereinbarten wir uns mit dem “besagten ominösen” Inder (nennen wir ihn S.) bei ihm zu Hause zu treffen.

In einem Kübelwagen ging die Reise nun weiter, wieder raus aus Hyderabad, bis zu einem Autohaus, an dem dann unser Taxifahrer nicht mehr weiterwusste. Wieder bei S. angerufen, hin- und her diskutiert, nun dann doch direkt in ein Hotel. In welches? Unsere Sache. Zum Glück hat der Taxifahrer Angebote von befreundeten Hotels dabei. Total zentral ausserhalb gelegen und zu unschlagbar teuren Preisen. “Nein, DANKE!” Wir haben hier eins, günstig, zentral gelegen und vom Reiseführer (Buch) empfohlen.

Mittlerweile fing es wieder an zu regnen, im Kübelwagen, stands Wasser, unser Gepäck durch geweicht. Zur Sicherheit verbrachten wir dann den heftigsten Schauer unter dem Dach einer Tankstelle. Tausende Liter Wasser später ging es, nunmehr bindfäden am regnen, zurück nach Hyderabad rein.

“Ob wir nicht doch in das von ihm gepriesene Hotel wollen? Er wisse auch nicht wo unseres genau liegt.””Nein, Danke!” Aber wir könnten wenigsten an einem Juwelier anhalten, ein freund von ihm, Bester Schmuck, usw. usw. “NEIN, danke!”
Angehalten haben wir trotzdem dort, er steuert ja das Auto. Und dann versteht er ja auch kein Englisch, nach gut zwei Stunden fast flüssiger Unterhaltung. Nicht doch sein Hotel? Das andere kennt er nicht. Oder etwas Schmuck von seinem Freund? “NEIN!!!”
Einige hundert meter weiter, anhalten nach dem Weg fragen, der Schmuck ist aber sehr schön…”HOTEL! NOW!”

Gefunden hat er das Hotel zu guter letzt dann doch. Schnell rein, Zimmer angeschaut, sauber, guter Zustand, genehm, einchecken, Fahrer bezahlen. Verdammt:
“Hin- und Rückfahrt, doppelter Preis!”
“Moment mal, aber wir sind nie an dem eigentlichen Ziel angekommen, geschweige den in die Nähe gekommen, also auch nicht doppelter Preis, noch nicht mal volle Preis für die Hinfahrt dafür.”
“Aber der Preis war so ausgemacht. Basta, doppelt”
Ich kann das hier abkürzen, so ging es noch gut eine Viertelstunde unter hinzunahme der Hotelmanagers, einiger Rickshaw Fahrer und weiterer Inder.
Alternativen waren Polizei oder einen erhöhten Preis zahlen, ok wir streiten uns um 1,50€, aber 100 Rps sind verdammt viel Geld. Am Ende haben wir ihm einfach was Geld in die Hand gedrückt, ihn vom Hotelpersonal unter lauten Flüchen vom Gelände begleiten lassen (Er hat immer noch gut 100% mehr bekommen als nötig) und sind endlich in unser Zimmer und konnten uns Frisch machen.

Bevor ich es vergesse inzwischen hatten wir 17:00Uhr, wir waren nun 25h unterwegs für gute 700km und nur noch dazu in der Lage irgendwo was Essen zu gehen, lecker Hyderabad Byrjiani, eine kläglichen Versuch zu starten ein Kneipe aufzusuchen und um 21:30 Todmüde ins Bett zu fallen.

Über den kläglichen Versuch eines Kneipenabends, besser: “Holi in Hyderabad” bekommt ihr bald mehr zu lesen.

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Die Karre ohne Seitenverkleidung wurde zu unserem Verhängnis… Was im Sommer u. normalerweise in Indien ein großer Vorteil sein könnte, kehrte sich dann ins Gegenteil um… statt schön luftig wurde es verdammt nass, siehe Kathi mit Schirm…

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A Indian travel odyssee, Part I

März 24, 2008 at 11:22 Uhr vormittags (Lach- und Sachgeschichten, Land und Leute)

Na, da ging doch unser geplanter Wochenendtrip Donnerstag Nachmittag fast schon in die Hose. Frühzeitig zur Abreise getroffen, machte uns ein Regenschauer biblischen Ausmaßes einen gehörigen Strich durch die Rechnung.

Von Vellore mussten wir nach Chittor, um dort den Anschlußzug nach Hyderabad zu erwischen. Danke des Regens ging erstmal eine Zeitlang Verkehstechnisch nichts und es verstrichen minuten um minuten.

Erste Versuch gleich ein Taxi nach Chittor zu bekommen scheiterten daran, dass die Taxifahrer meinten, sie benötigen ca. 40 (indische) minuten um uns abzuholen, hinzu kommt dann eine Fahrtzeit von nochmals min 45 minuten. Hoch gerechnet würden wir damit unseren Zug um gut 5 minuten verpassen.

Ok, dann ab mit der Rikshaw zum Busbahnhof, wo ja alle 15 minuten ein Bus nach Chittor fährt. Blöd nur, dass die Busse so überfüllt sind, dass die Leute aussen anhängen oder gar auf dem Dach sitzen. Mit Gepäck, 45 Minuten auf Dach im Regen sitzen? Ne, Lebensmüde sind wir dann doch nicht. Aber um die Ecke ist ja Katpadi Junction, vieleicht erwischen wir dort ein Verkehrsmittel, welcher Art auch immer.

Zug? Nein, ist gerade abgefahren. Taxi? Ja, aber nicht nach Chittor, ist ja in Andhra Pradesh. Aussage eines Taxifahrers, bei ca. 10 da stehenden Taxen, aber wo sind die Fahrer? Diese Frage konnte uns niemand beantworten, aber man rief dann einen anderen Kollegen an, der fahren würde und tatsächlich nach 15 minuten kam einer der fahren würde. Nun war es schon 17:15 Uhr, der Zug fährt 17:30 Uhr. Jetzt zählt nur noch das Prinzip Hoffnung, indische Bahn? Hat doch immer verspätung, also los, dann sind wir auf jeden Fall schonmal in Chittor und wenn nicht, dann gibts noch den Busbahnhof, mit regelmäßigem Verkehr nach Hyderabad und weitere Zugverbindungen.

Die Taxifahrt, ca. 40Km durch indisches Bergland, in strömenden Regen und ohne Scheibenwischer, der entweder kaputt war oder gegen den Regen nichts ausrichten konnte, war purer Blindflug. Wenigsten hörte der Taxifahrer noch gut genug um den entgegenkommenden Autos anhand der Hupe auszuweichen. Ein aufblitzendes Fernlicht konnten manchmal auch noch erkannt werden.

Auf jeden Fall erreichten wir Punkt 18:00 Uhr den Bahnhof, der Zug hatte auch Verspätung, aber nur 15 Minuten.

Hurra! Was nun?

Ob wir unser Ziel wirklich erreicht haben und wie die Odyssee weiter ging, kann im 2. Teil nachgelesen werden…

nach_chittur

Nur ein Scheibenwischer, aber der brachte auch nicht viel… Man fährt hier einfach mehr nach Gehör…

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Frohe Ostern

März 20, 2008 at 4:59 Uhr vormittags (Nicht kategorisiert)

Hey,

Euch allen ein frohes Osterfest und ein paar erholsame Feiertage. Feiert schön, viele bunte Eier

und besseres Wetter.

Wir werden heute nach Hyderabad fahren und Ostern dort verbringen. Ein Bericht dazu kommt dann

nächste Woche.

Gruß,

Steffen

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Ein fast “europäisches Wochenende”

März 17, 2008 at 8:08 Uhr vormittags (Land und Leute, Reise und Ankunft)

Das Wochenende stand ziemlich unter einem europäischen Motto. Wir sind mit dem Taxi nach Chennai gefahren, da wir das ganze Gepäck der Jungs mit dabei hatten, über den Preis kann man geteilter Meinung sein, 1600,- Rs ( ca. 25,-€) für 130 km für uns wenig, da aber ein Zugticket nur 150,- Rs kostet, verhältnismäßig teuer.

Freitag abend treffen in einer spanischen Tapas Bar, da geschlossene Schuhe Pflicht für den Herren sind, wir es nicht wussten gestaltete sich das erstmal schwierig. Das Problem konnte mit geliehenen Schuhe souverän gelöst werden. Super Essen und eine große Auswahl an Cocktails, zu deutschen Preisen. Dementsprechend wird die Bar auch von sehr vielen Europäern gern besucht, war etwas ungewöhnlich für uns, hat uns dabei doch ein wenig die eigene Exclusivität unseres Besuchs gefehlt…

Ein späterer Versuch in einen Club zu gehen scheiterte einmal an den gesalzenen Eintirttspreisen, 1000,- für Paare und ebenso für einzelne und dem Versprechen das um 1 Uhr spätestens Schluß ist, und das dann schon um 23:30 Uhr. Alternativ Plan? Ab ins Mocha, einer urgemütlichen Shisha Bar, mit schon fast “Oettinger Villa” Flair. Hier wurde dann allerdings kein Alkohol einzeln ausgeschenkt, lediglich in Form eines Irish Coffee. Dumm sind wir ja auch nicht, also versuchen wir mal den Irish Coffe ohne Coffee und Cream zu bestellen, wurde aber nicht gestattet, na gut einmal Whiskey mit Coffee, war aber sehr gut. In diesem angenehmen Etablisement galt dann ebenso Schluß um 1 Uhr. Die Stadt, zu dem Zeitpnukt schon so gut wie tot, gibt dann keine weiteren Möglichkeiten für einen angenehmen Ausklang.
Fazit: Ab ins Hotel und gute Nacht. Zumindest für uns, Alfred musste noch bis morgens um 4 Uhr seine Wäsche von der Wäscherei organisieren.
Sophie und SimonMocha 2Mocha 3
Am nächsten morgen ging es zum Frühstück wieder ins Mocha, ein richtiger Kaffee, ohne Milch und ohne 2 kg Zucker, herrlich. Den Rest des Tages verbrachten wir mit ein wenig Sightseeing und einkaufen. Abends dann in ein mexikansiches Restaurant und im Anschluss auf die Suche nach einer Bar, in die man mit Sandalen reinkommt. Natürlich sind wir auch da fündig geworden. Den Abend ließen wir dann noch gemütlich auf dem Dach unseres Hotel ausklingen.

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Am nächsten morgen dann wieder in Mocha und mit Alfred und Simon treffen, mal hören was denn genau passierte. Auf gemütlichen Ligen sitzend, Kaffee trinkend, frühstückend und Shisha rauchend verbrachten wir die Zeit bis zur Zugabfahrt gemütlich verbrachten zurück ans VIT.
Kurz aber knackig, gelle? Nächstes Wochenende gehts dann nach Hyderabad und zum “Holi”, viel Farbe werfen…

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