Tiruvannamalai und Gingee Fort

März 31, 2008 at 1:03 (Land und Leute)

Nachdem ich jetzt wieder genug Zeit mit surfen verbracht hab aktualisier ich hier doch auch mal wieder unseren Blog…

Am Samstag Morgen sind wir der tristen VIT Umgebung entflohen und machten uns auf nach Tiruvannamalai. Um 10 haben wir uns vorm VIT Haupteingang getroffen und sind dann mit der Rikschaw zum new-Bus-stand gefahren. Von dort gings dann 2 Stunden in meditativer Dös- oder Schlafposition nach Tiruvannamalai. Ok, ein Name hinter dem sich wahrscheinlich irgendwas unheimlich tolles verbirgt… nicht hinter dem Namen, aber in der Stadt und darum herum gibt es doch einiges interessantes. . .

Aber immer schön der Reihe nach…

Ankunft Tiruvannamalai

Angekommen, erstmal mit dem Rikschaw Fahrer verhandeln… wie immer… und dann auf zum Hotel, dass Kathi schon im Voraus für uns ausgesucht hat. Gepäck und soweit wurde auf die Zimmer verfrachtet und nach einer Stunde saßen wir dann auch schön brav beim Mittagessen… Frisch gestärkt, es war ungefähr 2, sind wir dann auf den ansässigen Bazar und der war wirklich Klasse… hätten wir am VIT ne Einbauküche oder nur Herdplatten… ich hätte mich zu gerne mit frischem Gemüße nach Herzenslust zu gedeckt. Es gab nahe zu alles und natürlich frisch!! Schön wars. Um 3 gings dann zu einem der Eingänge des Tempelgeländes. Moment! Tempel?

Also, der Tempel von T.,

Einer der meistbesuchtesten Wallfahrtsorte in Indien ist der Arunachaleshvara-Tempel. Ja, und der steht hier… Er umfasst ca. eine Fläche von 10 Hektar!! Vorher gabs noch lecker Kokusnussmilch und danach noch die Nuss an sich… Ahhh!
Schaut euch die Bilder an… die sagen einfach mehr als mein geschriebenes…
Wir haben übrigens an der kompletten Zeremonie teilgenommen.

Erster Priester in erstem Tempelgebäude: Farbe auf die Stirn, Spende dagelassen und dann einen Fehler gemacht, bei dem wahrscheinlich jedem wirklich gläubigen das Herz in die Hose gerutscht wäre… Ich bin auf die Stufe mit Shivas (Der Gott dem der Tempel geweiht ist) Auge gelaufen… erster Fehler, denn diese ist zu ÜBERschreiten. Und zum zweiten darf man beim hinausgehn dem Ganzen nicht den Rücken zuwenden… oh je…

Zweiter Priester u. damit zweites Gebäude: Zeichen auf Stirn, Spende, kein Fehler gemacht… alles wieder gut…

Dann haben wir noch ein paar Kerzen angezündet und wie es sich gehört noch eine viertel bis halbe Stunde meditiert… oder … entspannt …

Bevor wir in den Tempel sind haben wir übrigens noch einen leibhaftiges Ebenbild Ganeshs, des Elefantengottes gesehn. Der graue Riese hatte aber leider keine Bewegungsfreiheit und besonders glücklich sah er nicht aus. Eingepfercht von Säulen des Tempels, war er gezwungen, die Menschen mit seinem Rüssel zu segnen… Man tritt vor den Elefanten, legt ihm einen Knopf oder eine Münze in den Rüssel, er fährt dir mit dem Rüssel über den Kopf und dann wandert der Rüssel mit Geld (oder Knopf) zu an der Seite sitzendem Elefanten-Halter mit cooler Sonnenbrille… Der Elefant tat mir zu leid, als dass ich mich von ihm hätte segnen lassen können…

Einen richtig feschen Sadhu haben wir auch gesehn… endlich weiß ich was das ist =) Ein Mann der sich aus dem alltäglichen Leben davongestohlen hat um im Tempel zu sitzen und 100 Rupies pro Fotografie für ein Foto von sich zu erhalten =) Nein, da steckt mehr dahinter… aber 100 Rupies wollte er trotzdem… Verständlich, denn Sadhus dürfen auch nicht arbeiten soweit ich weiß…

Fazit: Wären unsere Kirchen wie diese Tempel in Indien… ich wäre sicherlich öfter da…

Bin jetzt schreibfaul und der Rest kommt demnächst…

fischer… Busfahrt: Fischer beim … fischen …

banana leaf Mittagessen: Wenn ich nach Deutschland zurück komm will ich das auch… mit Fingern von Bananen-Blättern essen.

klamotten

bazar1 chillies knobi u co der Bazar…

tempel Blick auf zwei größere Gebäude des Tempels von unserem Hoteldach aus …

nette huette hundel u. kind from mountain Auf dem Weg zu den “Caves” …

mip jungs baam Gingee Fort Areal …

Bye Guys…

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