Hands on robotics for school students
Das ist der Titel der Veranstaltung hier in Indien. Dienstag, nach etlichen
Verzögerungen und einigen verlorenen Haaren ging es dann doch los. Naja,
los nicht direkt, erstmal musste noch eine Einführungsveranstaltung mit
Chancellor und anderen Konsorten abgehalten werden. Geplant 30 minuten,
tatsächliche Dauer, 2 Stunden, so war schon mal der erste morgen vertan.
Als wir dann kruz vor der Mittagspause dazu kamen lsozulegen, stellten wir
erstmal fest, statt der abgemachten 25 Kursteilnehmer, waren es doch 30.
Na, schön das wir darüber vorher noch etliche Stunden diskutiert haben, wozu
eigentlich? So ging es dann die Woche weiter. Wenn ich das alles hier aufzählen
würde, würde das viel zu lang. Abgesehen davon, hab ich keine Lust mich hier
ein weiteres mal bis kurz vorn Herzinfarkt aufzuregen, bringt eh nix, da wir
ganz bestimmt nichts daran ändern können…
Auf jeden Fall macht es den Kindern Spaß. Sie nehmen die ganzen Wiedrigkeiten
hin und versuchen das Beste daraus zu machen. Ohne Unterlagen, da die nicht
gedruckt wurden, lösen sie Aufgaben, bauen Roboter und bringen auch eigene
Ideen ein. Einige Bilder könnt ihr Euch mal ansehen. Morgen ist Abschlußver-
anstaltung, zu der hoffentlich auch die Eltern eingeladen wurden. Wird sich zeigen.
Es geht halt doch einfach alles darum, so viel Kohle wie möglich zu machen.
Vieleicht sollte ich einfach hier bleiben, den Kurs privat geben, 40 Kinder pro Woche,
1000,- Rs pro Kind, ein, zwei Jahre und mir gehts gut. Ich hab noch kein Land
gesehen, was so auf Kohle machen fixiert ist, in dem es abr dazu noch so einfach
ist.
Na egal, nächste Woche gibts den zweiten und für uns letzten Kurs. Das VIT hat sich
entschieden, wegen der ”vielen Anmeldungen”, in Wahrheit gehts um gute 80.000,- Rs,
noch zwei weitere Kurse zu veranstalten, ohne Studenten und ohne uns. Viel Erfolg!
Bis bald,
Steffen





