Good bye, Fare well und wir sehen uns
Sophie,
wir hoffen Du bist inzwischen gut angekommen in Deutschland!
Hier nochmal ein Gruß aus Indien an Dich! War ne schöne Zeit, mit jeder
Menge Spaß. Hier nochmal zwei Bilder für Dich, zumindest das letzte dürftest
Du nicht mehr mitbekommen haben!
Wir treffen uns alle irgendwo in Deutschland wieder.
Jenny, Kathi, Simon und Steffen
Es geht dem Ende zu
Noch nicht ganz, aber so langsam. Wir haben noch knapp 3 Wochen vor uns
bevor es wieder zurück nach Deutschland geht. Im moment läuft hier der 2.
Kurs mit den Kindern. Wegen einer obejktiv gehaltenen subjektiven Umfrage
haben wir diese Woche nun 35 Kinder und keine Arbeitsmaterialien. Wir können
ja weiterhin improvisieren. Aber die Werbematerialien fürs VIT sind rechtzeitig
in Hochglanz gedruckt. Na, wir rgen uns da shcon gar nicht mehr auf…
Am Samstag war Simons Geburstag und nachdem wir mit der ersten Woche
endlich fertig waren, haben wir auch gebührend gefeiert. Da Sophie am Mittwoch
zurück nach Deutschland fliegt, gabs eine große Gemeinsame Feier. Insgesamt
knapp 40 Leuts, gutes Essen, gute Stimmung und jede Menge zu lachen. Gestern
haben wir uns dann von der letzten Woche ein letztes mal am Pool erholt.
Kommenden Freitag ist dann Schluß für uns und unser Projekt, trotz zahlreicher
Probleme und Hindernisse, erfolgreich beendet. Dann werden wir für 1 Woche
nach Kerala und im Anschluß 1 Woche nach Delhi machen. Oben in Delhi steht
noch nicht fest, was wir machen, evtl. Kashmir oder Nepal oder Agra (Taj Mahal)
oder oder oder. Wir werden aber nicht mehr dazu kommen unseren Blog regelmäßig
zu füttern, Euch aber hier weiter auf dem laufenden halten.
Ansonsten bis mal wieder in Deutschland.
Achso, meine Verlobte ist die nächsten zwei Tage alleine in der Gegend unterwegs.
Ist sonst auch etwas langweilig, den ganzen Tag am VIT und im Internet surfen oder
uns bei der Arbeit mit den Kindern zu fotografieren. Sie wollte nach Mamallapuram
und Kanchipuram, etwas Kultur und Religion erleben…
Mal wieder Reisen
Letztes Wochenende sind wir mal wieder aus Vellore raus gekommen. Freitag ging
es erstmal nach Bangalore. Abends schön Essen, Samstag ein wenig Sightseeing
und Shopping. Abends dann mal wieder Samarkand. Wer erinnert sich?
Genau, tanzen verboten! Diesmal war es erlaubt, yuhuu, nach einiger Zeit mal wieder
das Tanzbein schwingen. War das schön. Auch wenn die Inder dachten, weil wir
tanzen sind wir total weggetreten… blau… wegen einem Bier… und dann meinten sie
uns abzocken zu können, na, hat aber nicht geklappt.
Sonntag gings dann nach Mysore. Wunderbar Öl und Räucherstäbchen einkaufen. Dann im
Dunkeln den saugeil beleuchteten Palast ansehen. Unglaublich. Um 8:00 pm gings mit
dem letzten Zug zurück nach Vellore. Leider bekamen wir keinen Schlafplatz mehr
und verbrachten die Nacht in sitzender Haltung, sehr bequem, zwinker, auf dem Boden,
naja, mit ordentlich Rückenschmerzen kamen wir dann mogens um 5:30am in Vellore an.
Na, auf jeden Fall gut ausgeruht und entspannt um nun die Kurse mit den Kindern
zu starten. Mal schauen wie die so laufen werden. Dazu gibts dann im Laufe der Woche
was zu lesen.
Gruß,
Steffen
Ein weiterer Blog
Heute erst erfahren, hier ist ein weiterer Blog aus Indien.
http://kathikindia.blogspot.com/
Betrieben von der Deutschlehrerin am VIT, aus Österreich.
Viel Spaß beim stöbern
Einkaufsrausch in Indien, Paradisische Aussichten
Eigentlich wollten wir dies Wochenende nach Bangalore fahren. Es fuhr nur leider weder Zug noch Bahn, da es an der Grenze zwischen Tamil Nadu und Karnataka Ausschreitungen gibt. Grund ist ein Wasserprojekt, welches an der Grenze liegt und von beiden Staaten für sich beansprucht wird. Das ganze ging soweit, dass einige Busse, die dennoch versucht haben die Landesgrenzen zu queren, angezündet wurden. Das war uns dann doch etwas zu heikel, daher haben wir uns entschieden in der Nähe zu bleiben.
Samstag gabs dann einen Kurztripp nach Kanchipuram (1,5h entfenrt). Eine weitere der wichtigsten
Tempelstädte im Süden. Soviele Tempel, dass man die an einem Tag nicht alle besuchen kann. Dafür ist Kanchipuram aber auch das „Seidenzentrum“ im Süden. Schon im Bus sprach uns ein VIT Student an. Es stellte sich heraus, dass er aus K. ist und seine Familie dort eine Seidenweberei besitzt. Sie stellen Sarees her. Er lud uns ein das Familienhandwerk zu sehen, was wir auch liebend gern in Anspruch genommen haben. Nebenbei zeigte er uns auch die wichtigsten Tempel.
Zwischen 12 und 16 Uhr sind hier alle Tempel geschlossen, in der Zeit gingen wir dann auch mal einkaufen. In einem kleinen Geschäft konnten wir wahrlich in Seide baden, natürlich haben wir auch eingekauft wie die blöden, aber ich habe das Gefühl immer noch viel zu wenig, bei den Preisen. aber seht selbst…
Sonntag sind wir dann hier mal schwimmen gegangen. Toller Pool, nettes Flair einfach entspannend :)
Bis bald,
Steffen
Nix zu tun, was nun?
Wie schon geschrieben ist unser Projekt fast abgehakt und wir haben am VIT nix mehr zu tun. Da aber in Vellore ausserhalb der Utopia Mauern des VIT ebenfalls tote Hose herrscht, ist man regelrecht gezwungen sich auf reisen zu begeben. Das haben Simon und ich dann in dieser Woche auch getan.
Für umgerechnet 60 Cent gings mit dem Bus in die ca. 200km entfernte ehemalige franz.
Kolonie Pondicherry. Jeder sagte uns da muss man mal hin. Also, warum nicht.
Die Stadt ist immer noch eines der Hauptreiseziele von Europäern und bietet jede Menge franz. Flair am Strandviertel. Viele Cafés und Restaurants, mit hauptsächlich europäischer Küche, franz. Mittelmeer Architektur und jede Menge „weiße“, was für ein ungewohnter Anblick, nachdem wir die ganze Zeit die Attraktion gewesen sind. Nach 6 Wochen Indien, auf jeden Fall ein netter Rückfall nach Europa, aber wenn man wirklich Indien bereisen will, Land und Leute kennen lernen will, sollte man Pondi meiden.
Die Indier in Pondi sind schon so an die “dummen“ weißen gewohnt, dass sie ungeniert 40 Rs für
1km Rikshaw fahrt verlangen und unverschämt werden, wenn man über den Preis anfängt zu verhandeln. Wir sind dann wohl doch schon zu sehr angepasst.
Na, wir beide haben es auf jeden Fall genossen mal wieder frischen, knackigen Ruccola Salat
( sogar aus biologischen Anbau), griechischen Salat, Croissants, Baguette, blanchiertes
knackiges Gemüse und sonstige franz. Küche zu haben. Es gab sogar Rindersteaks!
Ach, und ich konnte auf ESPN Mittwoch Nacht mir das CL Spiel Arsenal London gegen Liverpool ansehen, war das herrlich, echter Fussball live, egal ob gut oder schlecht, grüner Rasen, Blutgrätsche und englischer Kampf. Freu mich schon wie’n Schneekönig mit den Jungs zum letzten Lilien Heimspiel diese Saison gehen zu können, LILIEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
So, heute sind wir nochmal ein Tag am VIT, Mails, Fußball Ergebnisse und ein wenig die
aktuelle Weltlage checken. Morgen früh gehts dann um 7:00 Uhr mit dem Bus nach Bangalore.
Lassts Euch gut gehen,
Steffen
Tiruvannamalai und Gingee Fort
Nachdem ich jetzt wieder genug Zeit mit surfen verbracht hab aktualisier ich hier doch auch mal wieder unseren Blog…
Am Samstag Morgen sind wir der tristen VIT Umgebung entflohen und machten uns auf nach Tiruvannamalai. Um 10 haben wir uns vorm VIT Haupteingang getroffen und sind dann mit der Rikschaw zum new-Bus-stand gefahren. Von dort gings dann 2 Stunden in meditativer Dös- oder Schlafposition nach Tiruvannamalai. Ok, ein Name hinter dem sich wahrscheinlich irgendwas unheimlich tolles verbirgt… nicht hinter dem Namen, aber in der Stadt und darum herum gibt es doch einiges interessantes. . .
Aber immer schön der Reihe nach…
Ankunft Tiruvannamalai
Angekommen, erstmal mit dem Rikschaw Fahrer verhandeln… wie immer… und dann auf zum Hotel, dass Kathi schon im Voraus für uns ausgesucht hat. Gepäck und soweit wurde auf die Zimmer verfrachtet und nach einer Stunde saßen wir dann auch schön brav beim Mittagessen… Frisch gestärkt, es war ungefähr 2, sind wir dann auf den ansässigen Bazar und der war wirklich Klasse… hätten wir am VIT ne Einbauküche oder nur Herdplatten… ich hätte mich zu gerne mit frischem Gemüße nach Herzenslust zu gedeckt. Es gab nahe zu alles und natürlich frisch!! Schön wars. Um 3 gings dann zu einem der Eingänge des Tempelgeländes. Moment! Tempel?
Also, der Tempel von T.,
Einer der meistbesuchtesten Wallfahrtsorte in Indien ist der Arunachaleshvara-Tempel. Ja, und der steht hier… Er umfasst ca. eine Fläche von 10 Hektar!! Vorher gabs noch lecker Kokusnussmilch und danach noch die Nuss an sich… Ahhh!
Schaut euch die Bilder an… die sagen einfach mehr als mein geschriebenes…
Wir haben übrigens an der kompletten Zeremonie teilgenommen.
Erster Priester in erstem Tempelgebäude: Farbe auf die Stirn, Spende dagelassen und dann einen Fehler gemacht, bei dem wahrscheinlich jedem wirklich gläubigen das Herz in die Hose gerutscht wäre… Ich bin auf die Stufe mit Shivas (Der Gott dem der Tempel geweiht ist) Auge gelaufen… erster Fehler, denn diese ist zu ÜBERschreiten. Und zum zweiten darf man beim hinausgehn dem Ganzen nicht den Rücken zuwenden… oh je…
Zweiter Priester u. damit zweites Gebäude: Zeichen auf Stirn, Spende, kein Fehler gemacht… alles wieder gut…
Dann haben wir noch ein paar Kerzen angezündet und wie es sich gehört noch eine viertel bis halbe Stunde meditiert… oder … entspannt …
Bevor wir in den Tempel sind haben wir übrigens noch einen leibhaftiges Ebenbild Ganeshs, des Elefantengottes gesehn. Der graue Riese hatte aber leider keine Bewegungsfreiheit und besonders glücklich sah er nicht aus. Eingepfercht von Säulen des Tempels, war er gezwungen, die Menschen mit seinem Rüssel zu segnen… Man tritt vor den Elefanten, legt ihm einen Knopf oder eine Münze in den Rüssel, er fährt dir mit dem Rüssel über den Kopf und dann wandert der Rüssel mit Geld (oder Knopf) zu an der Seite sitzendem Elefanten-Halter mit cooler Sonnenbrille… Der Elefant tat mir zu leid, als dass ich mich von ihm hätte segnen lassen können…
Einen richtig feschen Sadhu haben wir auch gesehn… endlich weiß ich was das ist =) Ein Mann der sich aus dem alltäglichen Leben davongestohlen hat um im Tempel zu sitzen und 100 Rupies pro Fotografie für ein Foto von sich zu erhalten =) Nein, da steckt mehr dahinter… aber 100 Rupies wollte er trotzdem… Verständlich, denn Sadhus dürfen auch nicht arbeiten soweit ich weiß…
Fazit: Wären unsere Kirchen wie diese Tempel in Indien… ich wäre sicherlich öfter da…
Bin jetzt schreibfaul und der Rest kommt demnächst…
Busfahrt: Fischer beim … fischen …
Mittagessen: Wenn ich nach Deutschland zurück komm will ich das auch… mit Fingern von Bananen-Blättern essen.
Blick auf zwei größere Gebäude des Tempels von unserem Hoteldach aus …
Bye Guys…
Leute mit denen man öfter zu tun hat…
Also…
Mit wem haben wir denn so zu tun, wenn wir nicht grad mit unseren deutschen Kollegen unterwegs sind…
Zum einen darf ich euch hier Pepito vorstellen… Unser gewissenhafter Zimmer-Putz-Mann… Keiner benutzt solch abartige Mittel wie er… aber danach ist sauber =)
Hier haben uns die Jungs zum Essen im nahegelegenen Dorf eingeladen. War super lecker… wie es sich gehört auf Bananenblättern u. schön mit den Händen… Hier in Indien schlägt dir dann auch keiner auf die Finger wenn du das tust… gehört eher zum guten Ton =)
Lakshman oder besser gesagt „Lucky“ ist der 22 jährige Masterstudent mit stolz zur Schau getragener VIT – VIP Card =) In ihm hab ich auch einen potentiellen Schachpartner gefunden … juchhei …
Naidu ist auf dem rechten Bild in der Mitte… auch einer der bei angedachter Zigarettenpause immer mit von der Partie ist…
Die Jungs kommen übrigens ausm Mechanical Lab wo wir uns zum Legobauen aufhalten… sind aber nicht im Projekt involviert… Die treiben da nur Unsinn
Gruß
Simon
Schule in Indien
Wir haben heute die Grundschule im Dorf besucht, für die unsere drei Vorgänger eine Lernsoftware entwickelt haben, zusammen mit Prof. Bettina Harriehausen, die für 2 Tage auf Besuch ist.
Was ein Erlebnis, am Besten die Bilder einfach wirken lassen.
Leider kann an der Schule kein weiterer Unterricht mit der Lernsoftware statt finden. Die Computer wären vorhanden, es gibt aber keinen Platz dafür.
Es müsste ein neuer Bau her. Nachdem schon Sebastian sich schlau gemacht hat und herausgefunden hat, dass solch ein Bau lediglich 800,- (Bau) bis 1600,- (inkl. Ausstattung) kostet, hat er auch schon angefangen Spenden dafür zu sammeln.
Wer also interesse hat, meldet sich einfach bei mir oder schaut im Blog von Sebastian
(http://zebarto.uniblogs.org/) nach und meldet sich direkt bei ihm.
Happy Holi
Wer kennt das nicht, Feiertag, was machen? Gehen wir doch irgendwo hin und schauen uns was Kulturelles an.
Dasselbe haben wir uns gedacht, denn Samstag war Holi in Indien. An dem Feiertag feiern die Inder den Beginn des Frühlings. Da dabei auch der “triste Winter” verteiben werden soll, rennen alle auf die Straße und beschmeissen sich wie bekloppt mit Farbe. Gegenseitiges “einseifen”, beschiessen und sonstige Arten die Farbe an den Mann/die Frau zu bringen sind ebenfalls sehr beliebt. Im Norden Indiens wird jedoch exzessiver gefeiert als im Süden, wie in Hyderabad. Dennoch begegneten wir vielen die bunt, vornehmlich rosa, eingeschmiert waren und auch uns mit Vorliebe einschmierten.
Rein für die Feierlichkeiten sind wir allerdings nicht nach Hyderabad gefahren und so wollten wir nun auhc noch ein wenig Sightseeing betreiben. Vor allem, da uns jeder sagte, es gibt eine Super Festung (Golconda), das Salar Jung Museum, Charminar und der Laad Bazar, auf dem es die tollen Bangels (Glasarmbänder) gibt. Genug Programm also auf das wir uns freuen konnten.
Leider vergassen alle uns zu sagen, dass an Feiertagen in Indien alles geschlossen hat!
Keni Bazar, kein Sihgtseeing noch nicht mal Pubs und Bars. Wunderbar! Da sind wir nun 25h durch die Weltgeschichte gegondelt, um in einer Stadt uns das Nichts anzusehen. Einige telefonate und duchstöbern verschiedener Reiseführer später sind wir dann auf die Ramoji Film-City in der Nähe gestossen. Die haben uach Feiertags geöffnet, also nichts wie hin!
Dort haben wir dann den Nachmittag verbracht und uns köstlich amüsiert, besonders, da wir als Weiße, mit Farbe im Gesicht die Hauptattraktion in dem gesamten Freizeitpark wurden. Jeder wollte uns die hand schütteln, Happy Holi wünschen und ein Foto mit uns.
Wir kamen uns wie richtige Filmstars vor!
Entsprechend liessen wir den Abend auch in einem erstklassigen Hotelrestaurant ausklingen, bei bestem Essen und nem schönen kühlen Bier.
Wobei auch das war wieder mal eine Notlösung, da wir eigentlich ein Barbecue im Mocha mitmachen wollten. Nur brannte das Mocha, als wir dort ankamen, schade.
In diesem Sinne, allen ein Happy Holi, nachträglich!!!









